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PSYCHOLOGISCHE PRAXIS

Im therapeutischen Angebot richte ich mich nach den neuen Erkenntnissen darüber, was Ratsuchende als hilfreiche Therapieform beschreiben. Seit der COVID-Verbreitung biete ich psychologische Unterstützung über Webkonferenzen an. Das wurde bereits von vielen Klienten genutzt und soll auch weiterhin beibehalten werden. Berufstätige sehen das als eine gute Alternative zur herkömmlichen Präsenztherapie. Die virtuelle Variante ist zudem wesentlich flexibler und erspart Reiseaufwand – ermöglicht damit auch Therapeut-Klienten-Gespräche weit über die Region hinaus. Zudem bietet diese Art der virtuellen Unterhaltung gerade im ländlichen Raum die Gewährleistung  zusätzlicher Vertraulichkeit.

Ich führe in meiner Praxis keine Wartelisten, es sind in der Regel auch kurzfristig Termine frei. Erleichternd  ist eine gewisse Flexibilität in der Zeitwahl – zum Beispiel  mit Terminen vormittags oder früh morgens. Ebenfalls hilfreich ist die Möglichkeit, Videokonferenzen zu nutzen (hierfür reicht ein Tablet-PC, ein Laptop, zur Not auch ein Smartphone).

Da der Bedarf nach psychologischer Beratung groß ist, kann es dennoch vorkommen, dass die Praxis kurzfristig ausgebucht ist, dann kann die Wartezeit etwas länger sein.

Die in meiner Praxis angewendeten Therapieformen:

Psychologisch systemische Therapie beschäftigt sich mit familiären Systemen, aber auch mit gesellschaftlich kulturellen sowie mit Arbeits- und organisatorischen Systemen.
Dynamiken und Probleme innerhalb vielfältiger Systeme haben stets Auswirkungen auf den Einzelnen sowie auf die Systeme der nachfolgenden Generationen. Es kann sehr hilfreich sein, diese zu sehen und deren Wirkungen zu erkennen.
Eine Anerkennung des Alten, die Integration des Alten in Neues bzw. den respektvollen Umgang mit dem Alten, erleichtern es, das Vergangene abzuschließen, damit Neues beginnen kann.

Wenn die Individualtherapie stockt, es dem Klienten nicht besser geht, kann ein Hinzunehmen des systemischen Ansatzes hilfreich sein.

Einige Menschen haben bereits reflektiertes Wissen über ihre Probleme und Lösungskonzepte für diese Probleme im Kopf. Sie brauchen oft keine langfristige Begleitung, sondern fragen nach anderen Perspektiven oder Bestätigung der eigenen Perspektive.
Bei der lösungsorientierten Kurztherapie steht nicht das Ergründen von Ursprüngen der Schwierigkeiten im Vordergrund, sondern die Beseitigung dieser Schwierigkeiten. Dennoch ist der Weg über Verstehen und Aussöhnen möglich und die Therapiezeit darf und soll sich dann verlängern. Dies geschieht in Absprache zwischen Klienten und Therapeut. Im Allgemeinen reichen in so einem Fall 3 bis 5 Sitzungen aus, um zu einem guten Ergebnis zu kommen.

Entspannungsübungen, Achtsamkeitstraining und Aufmerksamkeitsschulung können helfen, die körperlichen Manifestationen seelischer Belastungen zu verbessern oder zu beseitigen.

Die Integration der Cranio-Sacralen Therapie in das therapeutische Konzept kann hier zusätzlich den aus dem Takt geratenen Körper wieder in das erforderliche Gleichgewicht bringen. Bei der Anwendung dieses integrativen Ansatzes verlängert sich die Sitzungszeit um ca. 50%

Es gibt sehr belastende Lebensmomente, die die eigene Existenz bedrohen:
Unfälle, lebensbedrohliche Krankheiten, schlimme Diagnosen, veränderte körperliche Zustände nach Operationen usw. Oft fehlt die seelsorgerische Begleitung, die bereits vor einer Operation oder direkt nach einer verunsichernden Diagnose in Form einer therapeutischen Unterstützung sinnvoll wäre.

Aber auch nach einer Behandlung wie Operation oder Chemotherapie, bzw. im Anschluss an eine gesundheitliche Reha-Maßnahme, fehlt häufig eine therapeutische Unterstützung. Obwohl der große Nutzen einer psychotherapeutischen Begleitung bekannt ist, werden die Patienten noch zu selten aktiv darauf aufmerksam gemacht. Ziel einer solchen Begleitung ist es, den Klienten darin zu unterstützen, wieder Orientierung in einem veränderten Leben oder mit einem veränderten Körper zu bekommen, den Selbstwert zu stärken sowie das Gefühl von Kontrolle und die Lust auf soziale Kontakte zu erhöhen und wiederzuerlangen.

Ausblick:

Angelehnt an neue Erkenntnisse, unterstützt die TU München eine Aktion, die sich OAC (outdoor against cancer) nennt. Hinter der englischen Version von „Aktiv nach draußen gegen den Krebs“, steckt eine Initiative, die sich die Erkenntnis zu Nutze macht, dass körperliche Aktivität das beste Mittel gegen Angstzustände, Depressionen, Fatigue und Schmerzen sein kann.

Hier wird eine Kooperation angestrebt, die diese Initiative in die Eifel holen soll. In der Rureifel gibt es bereits eine Gruppe von Sporttherapeuten, die vor allem zu Mountainbiketouren aufrufen.

Hier in der Vulkaneifel wird es auch um Nordic Walking, Joggen und Wandern gehen. Voraussetzung hierfür ist natürlich die Zustimmung des behandelnden Arztes. Alle Aktivitäten werden begleitet und setzen die Achtsamkeit der Teilnehmer mit sich selber voraus. Die meisten Menschen sind kräftiger als sie denken, es geht oft nur darum, überhaupt anzufangen; das klappt in einer Gruppe unter Gleichgesinnten oft besser.

Lebensmut, Frohsinn, Hoffnung und vor allem der Umgang mit der Empfindung fremdbestimmt zu sein, lassen sich mit körperlicher Aktivität deutlich verbessern.

„Wir gehen raus, gehst du mit?“

 

Unsere Sprache ist ein wesentliches Kommunikationsmittel. Wie wir welche Worte benutzen, hat Wirkung auf andere und auf uns selber. Der achtsame Umgang mit Worten kann erlernt werden und Denkmuster können therapeutisch über den Gebrauch der Sprache dargelegt und verändert werden.

Für eine Gesprächstherapie bietet sich die Nutzung von Videokonferenzen besonders an.

Kompetente Klienten, die für sich bereits Lösungskonzepte erarbeitet haben, können diese Lösungskonzepte in ihrem Alltag manchmal nicht umsetzen oder halten diese Konzepte nicht lange genug durch. Studien belegen, dass ein Erwachsener im Durchschnitt vier Wochen lang tägliches Training benötigt, um eine Verhaltensänderung herbeizuführen und die Anwendung dieser Verhaltensänderung zu automatisieren.

Bisweilen bleiben einmal gefasste Lösungsoptionen fest bestehen, obwohl sie im Grunde eine Veränderung verhindern. Sie stellen dann ein immer gleiches Verhalten in einem anderen Gewand dar. Es kann hilfreich sein, eine andere Idee auszuprobieren und über das Erlebte zu berichten. In einzelnen Fällen ist es gut, wenn der Klient und der Therapeut gemeinsam an Ort und Stelle Klarheit darüber erlangen, wo das Verhalten zu Problemen führt. Hier kann eine Begleitung in die Familie, zu einer Gruppe, beim Autofahren, Einkaufen usw. auf einen guten Weg bringen.

Für alle nicht körperlichen Therapieformen ist eine Videokonferenz eine gute Alternative zur Präsenztherapie. Im Rahmen der Corona Pandemie wurde in meiner Praxis zusammen mit den Klienten diese Form gewählt und die Erfahrung, bzw. der Umgang damit wurde gesammelt. Die meisten Klienten waren zunächst skeptisch. Jüngere Menschen hatten etwas weniger Probleme als ältere. Erstaunlicherweise war der Umgang der älteren Klienten damit aber wesentlich konsequenter, als der der jüngeren.

Mehr als die Hälfte der Klienten wollen die Videokonferenztherapie beibehalten, zwei wollten einmal den direkten Kontakt und danach wieder zurück an den Bildschirm.

Videokonferenzen über ein Smartphone haben sich nicht bewährt. Diese Art der Kommunikation ist störanfällig und der Bildschirm ist sehr klein. Größere Geräte sind hier sehr vorteilhaft. In meiner Praxis setze ich ein professionelles Telepräsenz-Raumgerät ein.

Die technische Barriere zur Teilnahme an Videokonferenzen ist extrem klein.
Jeder meiner Klienten bekommt von mir eine Kalender-Einladung zur Konferenz, die einen Link beinhaltet. Jedes Endgerät, das einen Web-Browser öffnen kann, kann ohne jede Installation an der Konferenz teilnehmen.
Um die Videokonferenz komfortabler zu nutzen und einige Zusatzfunktionalitäten zu nutzen, lohnt es sich die zum Gerät gehörige App zu installieren.
Eine Anleitung zur Nutzung des Webkonferenzdienstes finden Sie auf der Seite Beratung per Video.

Für die Optimierung des Therapieerfolges und zur Verkürzung der Therapiezeit ist es wesentlich, die einzelnen Therapieformen als Baukasten zu betrachten und die für den Klienten jeweils passende Kombination aus den einzelnen Vorgehensweisen zu kombinieren.

Ich betreibe hier in der Eifel eine Privatpraxis, eine Abrechnung der von mir erbrachten Leistungen über Ihre Krankenkasse ist nicht möglich. 

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Verhalten positiv verändern

Es ist nicht gesagt, dass es besser wird, wenn es anders wird. Wenn es aber besser werden soll, dann muss es anders werden.
Wenn man tut, was man immer getan hat, wird man weiterhin bekommen, was man bisher bekommen hat.
Man weiß nicht, was daraus wird, wenn die Dinge verändert werden. Aber weiß man denn, was daraus wird, wenn sie nicht verändert werden?
Niemand lebt in der Welt, wie sie wünschenswert wäre, sondern in der wirklichen Welt. Auch das glücklichste Leben ist nicht ohne ein gewisses Maß an Dunkelheit denkbar.